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Beutezug
der Elbe-Piraten
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Mit Hannah und der
ganzen Bande auf dem Fluss ...

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Dresden und Elbsandsteingebirge: |
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Von Dresden bis Meissen: |
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Von Meissen bis Torgau: |
Seite 3 |
Von Torgau bis Coswig: |
Seite 4 |
Von Coswig bis Dessau: |
Seite 5 |
Von Dessau bis Magdeburg: |
Seite 6 |
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Von Meissen bis Torgau
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Aufbruch in Meissen. Vor uns starteten Ritchy und seine Familie. Wir
hatten sie schon in Dresden getroffen und irgendwie trafen wir etliche
Tage immer wieder aufeinander. Ritchy bin ich schon öfter beim Treffen
in Schwarz begegnet. Gerüchte wollen wissen, dass er und seine Frau
stolze Besitzer sämtlicher Nachkriegskleppertypen sind. Beneidenswert! |
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Eine Weile später folgten wir
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Letzte Handgriffe ... HE |
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... und los gings. GS |
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Noch ein Blick auf den Domberg bei der Abfahrt ... CS |
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... und schon kamen einige Weinlagen Meissens in Sicht. Der Tropfen soll zwar
etwas herb aber doch recht gut sein. Am Besten einfach mal probieren! GS |
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Nach einiger Zeit kamen wir beim Riesaer Wassersportverein e.V. an - und waren
doch recht platt. Zunehmender Gegenwind machte uns zu schaffen. Nach
kurzer "Veschper" wurde "ein Auge genommen". GS |
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Gute Gelegenheit für gewisse kleine Plagegeister mal die neuen
"Hüpfburgen" auszuprobieren. ;-) Wer hier übernachten möchte, sollte
sich telefonisch anmelden. Da auch der Gastbetrieb geschlossen war,
standen wir vor wahrhaftig verschlossenen Türen. Eine andere Übernachtungsmöglichkeit besteht beim KSV Lokomotive Riesa. JW |
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Wir wollten jedoch weiter zum Kanuverein in Mühlberg. Der
Himmel drohte zwar, aber es blieb der Drohung. Wie ein Fremdkörper erschien
auf einmal eine nagelneue Straßenbrücke. Irgendwie unwirklich. GS |
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Nun machte uns heftiger Gegenwind wirklich zu schaffen. Kein sonderlich
fremdartiges Phänomen für erfahrene Elbepaddler. Glücklicherweise hatten wir
damit dann den ganzen Rest der Fahrt keine Last mehr damit - selbst in
den berüchtigten Abschnitten vor Dessau und Magdeburg. Und wir kamen
trotz allem noch recht anständig vorwärts. Die kräftige Strömung half. GS |
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Am Ende wurde alles gut. Zum Verein in Mühlberg muss man von der
Elbe noch einen ca. 900 Meter langen Stichkanal hineinpaddeln. Kommt
man aus der Strömung, hat man erst einmal das Gefühl, jemand hätte einen
Eimer ans Boot gebunden. Doch seltsamerweise kam hier der Wind von achtern.
Grund genug für Angelika und Uli, das letzte Stück mit dem Schirm zu segeln. JW |
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Beim SV Empor Mühlberg fanden wir sehr freundliche Aufnahme. Eine
gut eingerichtete Küche und neue Sanitäranlagen ließen uns schnell die
Mühsal des Tages vergessen. GS |
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Zeit zum Verschnaufen, einem kleinen Schwatz und Fellpflege. ;-) JW |
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Die Abfahrt am nächsten Morgen gestaltete sich recht komfortabel,
denn der Steg des Vereins ist wirklich top. Zum Zelten würde ich
Mühlberg dem Verein in Riesa vorziehen. Allerdings bietet Riesa ein
wenig mehr touristische Anreize. UL |
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Uli ging in Mühlberg noch ein wenig auf Entdeckungstour. Dabei fand er diese denkwürdige Erinnerungstafel. UL |
 | Hannah wieder auf der suche nach außergewöhnlichen Motiven, was ... HE |
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... sie selbst keinesfalls ausschloss! Hannah, ich hoffe, Du verzeihst mir, aber die Versuchung war einfach zu groß. HE |
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Und wieder hatten wir Wind. Aber diesmal kam er von achtern. Und zwar an etlichen Stellen ziemlich heftig. Also ... CS |
 | ... Schirme raus und ... |
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... ab die Post. Es rauschte und gurgelte nur so. Claudia, die
dieses Foto machte, hatte meinen "Schirmfimmel" bis dato immer
ein wenig belächelt. Als ich allerdings so flott davon rauschte, hätte sie auch so
gern einen Schirm gehabt. :-) Na ja, später reichte meiner auch, um im
Päckchen zu segeln. CS |
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An diesem Tag war es gar nicht so düster, wie diese Aufnahme
Glauben macht. Mit diesem Bild will ich nur zeigen, dass man sich auch beim
Buhnenbau offenkundig langsam wieder auf alte Traditionen besinnt und
diese ordentlich ausführt. Die zeitweilig einfach aus Bruchsteinen
aufgeschütteten Dinger finde ich nur grässlich! GS |
 | Torgau kam in Sicht. JW |
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Flott fuhren wir an die schöne ehemalige Residenzstadt mit ihrem Schloss heran. CS |
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Wenn man an diesem Anlieger ca. 100 - 150 Meter vorbeifährt kommt
man zu einer gepflasterten Rampe, an der man sehr gut aussteigen kann.
Sie liegt direkt vor dem Eingang zum Torgauer Kanu Club e.V. und man bekommt das Boot
dort relativ leicht zum Deich hinauf. Uli wählte (unwissentlich) lieber
die harte Tour - aber wir halfen ihm selbstverständlich! ;-) UL |
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Der Verein in Torgau bietet
schöne, ruhige Zeltplätze und auch sonst fehlt es in dem neuen Gebäude
des Vereins an nichts. Sehr empfehlenswert. Wir wollten hier einen
Ruhetag einlegen und Uli beendete verletzungsbedingt die Tour. |
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Wie üblich hieß es erst einmal Wäsche waschen und trocknen. Dies
hier sind Georgs Klamotten - nicht gewaschen, sondern gewässert. Er
hatte es tasächlich fertig gebracht, seinen dicken FOLBOT- Pott
beim Einsteigen um- und sich ins Wasser zu schmeissen! Chapeau,
chapeau! ;-) Zum Glück passierte ihm nichts und materielle Verluste
erlitt er auch nicht (selbst seine Brille fand er mit viel Glück noch
wieder). Was lehrt uns dies? Richtig: Selbst in einem solchen Tanker
alles kentersicher verstauen (hatte er) und Brille sichern (hatte er
nicht) - gell, Georg! ;-) |
 | Es werde Tarp! Uli
hat eine totale Schwäche für diese Dinger und seine Kreativität beim
Finden eher kunstvoller als optimaler Aufbaulösungen sprengt schier alle Grenzen! ;-) |
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"Wann essen wir ein Eiheis?" Mädel, mit diesem Blick bekommst Du später einmal ganze Eisfabriken zu Füssen gelegt! GS |
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Im Bootshaus dieser schöne Sinnspruch. |
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Nach dem offiziellen Foto (s. 1. Seite) entspannten wir uns sichtlich und dann ... CS |
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... dämmerte es auch schon. Die Geräusche des Tages wurden leiser,
ein Binnenschiff zog mit tuckernder Maschine vorbei. So ist es oft an
der Elbe. |
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Am Ruhetag war bei allen Besichtigung von Torgau und Einkaufen
angesagt. Kleine und große Mäuse studierten schon mal eifrig den
Stadtplan.
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Und dann ging es hinein in die Altstadt. |
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Der Schwanz peitschte ganz aufgeregt hin und her. Was gab es da nur Interessantes zu sehen? |
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Diese Gesellen hier! Die Bären leben in einem großen Freigehege direkt an den Fundamenten des Schlosses. |
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Ist schon recht imposant, der Meister Petz! |
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Was man allerdings am Anblick einiger Paddler in
Landgangsmontur so lustig fand, wollte sich mir nicht so recht
erschließen. Oder piesackten sie einfach nur ein paar Flöhe? ;-) |
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Torgau erschien uns wirklich sehenswert. Hier darf man nicht einfach vorbei fahren! |
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Zunächst besuchten wir das Residenzschloss. |
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Im Innenhof wird man von etlichen hübsche Anblicken, wie z.B. von diesem wundervollen Erker oder ... JW |
 | ... diesem aus Stein gehauenTreppenhaus, ... |
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... oder diesem Portal. |
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Auch der Aufstieg auf den Turm des Schlosses wird ... JW |
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... mit weiten Blicken über das Schloss, die Altstadt und das Land belohnt. JW |
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Wenn man diesen Ort dann wieder verlässt, kommt man an mächtigen Torflügeln ... |
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... mit schön geschmiedeten Bändern vorbei. |
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Blick durch das Tor in die Stadt. |
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Direkt vor dem Tor - eingemauerte Kononenkugeln? |
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Überall schöne Winkel ...
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... und große Verlockungen. Torgau war dann glatt zwei "Eistaler" wert!
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Neugierige Blicke in das Haus der Katarina von Bora, verehelichte Luther.
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Auch Georg fand jede Menge Motive. JW |
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Diese schöne Portal wurde allerdings von Joachim abgelichtet. JW |
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Auch für Kinder gibt es viele interessante Dinge zu sehen. JW |
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Derweil wurden sie bei ihren Entdeckungstouren von Mama aufmerksam im Auge behalten. JW |
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Zurück aus der Stadt war entspannen und ausruhen angesagt. Aber nicht für alle: Georg ist halt nun mal so schön knuffig! |
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Hier gab es übrigens lecker, lecker Himbeerbrause. UL |
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Und Uli genoss seinen letzten Tag mit uns. |
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Zieht sich direkt ein wenig zurück. |
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Geduldiges Stillhalten der Tochter. Mama machte sich ans Haar. |
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Beide waren offenkundig mit dem Ergebnis zufrieden; ... |
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... einem Bauernzopf. So viele und so kräftige Haare hätte ich gern auch noch mal - seufz! |
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Aber nicht alles geht so locker ab. Helen klagte seit kurzem über
ein übles Ziehen an einem Zahn. Die alamierte Mama inspizierte umgehend
und schnörkelos-feldmäßig die Milchbeißer. Tatsächlich: Die
Kariesteufel hatten an listig versteckter Stelle gegraben. Nun auch
Inspektion bei Hannah! Aber da gab es Entwarnung. GS |
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Ein paar Tage später war das Malheur von einer netten Zahnärztin in
Coswig mit einer rosa! Plombe behoben. Hier stolz von der tapferen
Patientin präsentiert. Trotzdem war Mama noch einige Tage über die
Sache an sich betrübt. GS |
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Am Ende dieses Tages noch mal ein Blick auf die Nachfolgerin der berühmten Brücke von Torgau. |
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Ob diese Türme an den Brückenköpfen der neuen Brücke wohl noch von der berühmten Brücke stammen? |

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