|
Beutezug der Elbe-Piraten
|
|
Mit Hannah und der ganzen Bande auf dem Fluss
...

|
 |
Dresden und Elbsandsteingebirge: |
Seite 1 |
Von Dresden bis Meissen: |
Seite 2 |
Von Meissen bis Torgau: |
Seite 3 |
Von Torgau bis Coswig: |
Seite 4 |
Von Coswig bis Dessau: |
Seite 5 |
Von Dessau bis Magdeburg: |
Seite 6 |
|
|
Von Dessau bis Magdeburg
|
 |
Wieder unterwegs. Schon bald erlagen Angelika und Joachim wieder den Verlockungen der Sandstrände der "Blauen Lagune". ;-)
JW |
 |
Und auch Hannah paddelte wieder, dass das Wasser nur so schäumte! ;-)
CS |
 |
Mein
Schirm kam wieder zu Einsatz. Dieses Foto ist in sofern eine
Besonderheit, weil es in dem berüchtigten Windkanal Dessau - Magdeburg
aufgenommen wurde. Hier (und auch schon davor) gibt es normalerweise
strammen Gegenwind! Ja, ja, und leider, leider, leider hatten wir nur
einen Schirm.
JW |
 |
Der Strom trug uns auf seinem breiten Rücken.
GS |
 |
Selten sahen wir Schiffe. Hier nur ein kleines, das den Elbegrund mittels der "Harken" links und rechts vermaß.
GS |
 |
Außenbords - immer wieder eine reizvolle Perspektive.
CS |
 |
Elbe pur und laufend ...
CS |
 |
... schönste Plätze zum Rasten, Zelten(?) ...
CS |
 |
und Baden!
CS |
 |
Wir waren beim SSV Blau-Weiß Barby e.V.
angekommen! Und hier besuchte uns Seb, ein wahrer Wohltäter! Er hatte
schon per SMS angekündigt, dass er Soljanka mitbringen würde - und dann zog er
ein perfektes Catering mit Bier und allen Schikanen auf. Wir waren
schier sprachlos - was bei dem/der einen oder anderen schon etwas
bedeutete! ;-) Seb - auch auf diesem Weg von uns allen: Ein gaaaanz
großes "Dankeschön"!!! :-)
JW |
 |
Ohne
Mampf eben kein Kampf - gell! Wenn man in Barby Einkaufen will,
ist übrigens ein schönes Stück Laufen zum Ort angesagt.
JW |
 |
Noch ganz im Soljanka-mit-frischen-Zitronen-Himmel ...
JW |
 |
Dann dämmerte es ruhig,
GS |
 |
... die Sonne verschwand und überließ uns einer regelrechten und unvergesslichen Wüstennacht, ... |
 |
... die sich am nächsten Morgen leider mit Himmelstränen fortsetzte :-( .
HE |
 |
Der einzige richtige Regentag unserer Tour hatte uns erwischt.
HE |
 |
Doch schon bald schälten sich die Türme der Johanniskirche
von Magdeburg langsam aus Dunst und Regen. Der berühmte und auch
mächtigere Dom versteckt sich hinter den Bäumen (Danke Seb!)
GS |
 |
Wir waren angekommen, bei unserer letzten Station, dem Kanu-Klub "Börde" Magdeburg e.V. .
JW |
 |
Über
diesen seeartigen Altarm der Elbe erreicht man den Steg des Vereins. Je
nach Wasserstand hat man das Gefühl, durch eine geflutete Kiesgrube zu
fahren. Von der Elbe her immer schön scharf links fahren und dann
möglichst nahe vor dem Crakauer Wehr nach rechts queren (Vorsicht!
Strömungen bei höherem Wasserstand unbedingt beachten!!!) und erst in
Ufernähe Richtung Steg paddeln. Sonst kann Treideln angesagt sein. Was
allerdings die Slalomstangen beim Nachbarclub sollten, war mir ein
Rätsel. |
 |
Der Verein bot alles, was die relativ bescheidenen Herzen der Elbe- Piraten wünschten. |
 |
Schöne Zeltwiesen unter ausladenden Bäumen und ... |
 |
... reichlich geeigneten Platz zum Abrüsten - was will man mehr? |
 |
Uns
wurde jetzt so richtig klar, dass das Ziel unserer Reise erreicht war.
Ob Joachim wohl in diesem Moment an all das Erlebte zurück dachte? |
 |
Und worüber die Mädels wohl gerade schwätzten? |
 |
Wovon
der wohl träumte? Als ich aufwachte, wußte ich zumindest ganz bestimmt,
dass mein rechter Arm auch gerade von tausend Nadeln gestochen aus
dem Tiefschlafmodus erwachte und in meinem Gesicht ein neugeborener
Sonnenbrand wütete! :-(
JW |
 |
Ruhe kehrte ein, Zeit für Gespräche ...
JW |
 |
... und die üblichen Handhabungen in so einem Lager.
JW |
 |
Neu war nur, dass wir jetzt auch unsere Boote abbauten.
GS |
 |
Dabei
wurden Dinge Gewissheit, die man eigentlich immer schon geahnt hatte.
Stillleben vom Arbeitsplatz meines kleinen Vorschoters (schon geringfügig entmüllt ;-) ). |
 |
Wenn
man in Magdeburg ist, dann sollte auch Zeit für eine
Stadtbesichtigung sein. Diese einst mächtige und schöne alte Stadt
hatte im Krieg schwer gelitten - und danach unter der Not des
Wiederaufbaus. Aber eine entspannte Tour durch die Stadt lohnt allemal!
Zur "Grünen Zitadelle", Magdeburgs Hundertwasserhaus, zum
Beispiel.
GS |
 |
Man muss Hundertwasser ja nicht mögen, aber ...
CS |
 |
... seine verspielte Kunst und seine ... |
 |
... Vision von einem dem Menschen angemessenen Wohnen sind schon beeindruckend. |
 |
Aber auch Altes entdeckt man noch reichlich, wenn man Richtung Dom wandert. |
 |
Oder zeitgenössische Kunst vor alten Mauern. |
 |
Um den Dom herum alte Gebäudeensembles ... |
 |
... die mich in ihrer Art irgendwie ... |
 |
... an meine Wanderung durch Nordengland erinnerten. |
 |
Den mächtigen Magdeburger Dom selbst empfand ...
JW |
 |
... ich als äußerst beeindruckend ...
JW |
 |
... und erhaben. Ich verstehe nicht viel von Architektur und Kunst, aber solche Bauwerke erregen immer wieder meine Bewunderung.
JW |
 |
Kommt
man aus dem Dom, kann man in Magdeburg solchen nicht minder
beeindruckenden neuzeitlichen Kunstwerken begegnen. Immer geht es um
etwas, Kunst als Kampfmittel - gestern wie heute! Auch zu diesem Bild
erhielt ich von Seb einen kleinen Hinweis: Hier stand einmal eine
Kirche, die wurde weggesprengt und an diesem Ort das ehedem "Haus des
Lehrers" errichtet, das man hier sieht.
JW |
 |
Ach ja, den uns alle umgebenden Luftdruck hat man u.a. in Magdeburg mit einem äußerst anschaulichen Experiment nachgewiesen - dieses Denkmal erinnert daran.
JW |
 |
Und
das Besichtigungstouren durstig und hungrig machen, das wissen auch die
schlauen Magdeburger. Wir verfielen, und da sei insbesondere Angelika
erwähnt, den Verlockungen einer Supereisdiele, die wahrlich keine
Wünsche offen ließ. Sagte irgend jemand was von mickerigen Portionen?
;-) |
 |
Für
den Rückweg zu unseren Autos in Dresden hatten wir einen Kleinbus
gemietet. Als wir dann die Berge von Gepäck neben dem Teil sahen war
uns klar: Das passt da nie rein!!! Doch unser Ex- Roadie Georg sagte
nur: "Kein Problem, geht alles rein! Ist nur eine Frage richtigen
Packens" |
 |
Dann
legte er los. Am Schluss war alles verstaut und die Kleingläubigen
warfen uns vor ihm in den Staub. Allerdings war es gemütlich eng und am
Ende der Fahrt musste ich mich vom hintersten Platz unter etlichen
herabgestürzten Gepäckstücken freiwühlen.
CS |
 |
In Dresden dann noch einmal ein Blick zurück - müde, doch voller Freude und Dankbarkeit für eine schöne Zeit.
CS |
 |
Der
Kreis hatte sich geschlossen! Vor zweieinhalb Wochen starteten wir hier
und nun stippten wir noch einmal die Füsse in Elbewasser - aber nicht
mehr zum Baden. Leider!
CS |

|